Internationale Gremien
Jedes Land leitet die eigene Erhebung
PISA ist ein dezentralisiertes Projekt der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development). Seit mehr als 10 Jahren erhebt die OECD im Rahmen des Projekts INES (Indicators of Educational Systems) Bildungssystemdaten ihrer Mitgliedstaaten und publiziert sie als Ländervergleiche. Die an PISA teilnehmenden Staaten erheben die Leistungsdaten selbstständig aber in enger Zusammenarbeit mit den anderen Teilnehmerstaaten. Jeder Staat finanziert seine nationale Datenerhebung selbst und leistet einen Beitrag an die internationalen Kosten.
Die Schweiz ist in internationalen Organen vertreten
Das OECD-Sekretariat hat die allgemeine Managementverantwortung für das gesamte Programm. Die wichtigsten Entscheidungen fallen im PGB (PISA Governing Board). Jedes Teilnehmerland hat im PGB eine Stimme .
Mit der technisch-praktischen Abwicklung und der internationalen Projektkoordination wurde ein internationales Konsortium beauftragt. Das Konsortium ist für die Realisierung des OECD-Konzepts der international vergleichenden Kompetenzmessung verantwortlich und besteht für PISA 2006 aus dem "Australian Council for Educational Research" (ACER
), dem „Netherlands National Institute for Educational Measurement" (CITO
), der Firma "WESTAT
" und dem "Educational Testing Service" (ETS
), USA sowie dem japanischen "National Institute for Educational Research" (NIER
).Die nationalen Projektleitenden treffen sich regelmässig. Sie stellen für die OECD, das PGB und das internationale Konsortium eine wichtige Gruppe dar. Die Schweiz ist darin vertreten. Das Konsortium hat auch Expertengruppen ins Leben gerufen. Als Teilnehmerland bemüht sich die Schweiz, schweizerische Experten vorzuschlagen.
Zuletzt aktualisiert am: 09.04.2008
