Problemlösen
Die Jugendlichen in der Schweiz sind gut gerüstet, Probleme in Alltagssituationen zu lösen
Neben Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften legt PISA grossen Wert darauf, auch fächerübergreifende Kompetenzen zu testen. Diese sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, gelerntes Fachwissen in den Alltag zu übertragen und flexibel umzusetzen.
Problemlösen steht bei PISA 2003 im Zentrum der Untersuchung fächerübergreifender Kompetenzen. PISA misst hier die Fähigkeit, Probleme aus realen Alltagssituationen zu verstehen, zu strukturieren, sie darzustellen, sie effektiv zu lösen sowie ihre Lösung zu reflektieren und auch zu kommunizieren. Bei diesen Prozessen sind kognitive Fähigkeiten wie analytisches Denken, quantitatives Denken, das Ziehen von Analogieschlüssen sowie kombinatorisches Denken gefordert.
Vergleicht man die erzielten Mittelwerte, so befindet sich die Schweiz im oberen Mittelfeld. Wie bei den Naturwissenschaften erreichen nur vier Länder signifikant bessere Ergebnisse. Die Zahlen zeigen, dass die Leistungen in Problemlösen und in Mathematik relativ stark miteinander verknüpft sind.
Leistungen im Problemlösen im Vergleich zu ausgewählten Ländern
| Länder | Mittelwert (PISA Punkte) | SE 1) |
|---|---|---|
| Finnland | 547.61 | (1.86) |
| Liechtenstein 2) | 529.45 | (3.95) |
| Schweiz | 521.30 | (3.05) |
| Frankreich | 519.16 | (2.67) |
| Deutschland | 513.43 | (3.24) |
| Österreich | 506.11 | (3.18) |
| OECD-Mittelwert | 499.99 | (0.64) |
| Italien | 469.48 | (3.10) |
Zuletzt aktualisiert am: 09.04.2008
