Mittelwerte
Die Naturwissenschaften wurden bei PISA 2006 als Hauptbereich getestet, d.h. umfassender als in den früheren Messungen (zur Definition der Naturwissenschaften siehe Link unten). In PISA werden die Testergebnisse der Jugendlichen auf Skalen dargestellt. Diese Skalen werden für die Stichproben der 15-Jährigen konstruiert und die Resultate der Neuntklässler werden darauf übertragen. Die Skala in Naturwissenschaften für PISA 2006 wurde so gebildet, dass der Mittelwert der OECD-Länder bei 500 Punkten liegt und die Standardabweichung 100 Punkte beträgt. Dies bedeutet, dass rund zwei Drittel der Getesteten Werte zwischen 400 und 600 Punkten erzielen.
In der Schweiz erreichen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse in den Naturwissenschaften einen Mittelwert von 513 Punkten.
Leistungen in Naturwissenschaften
Mittelwerte im sprachregionalen Vergleich, PISA 2006| | Mittelwert | SE 1) |
| Schweiz | 513.32 | (1.57) |
| Deutschschweiz | 517.86 | (2.22) |
| Französische Schweiz | 501.76 | (1.05) |
| Italienische Schweiz | 501.27 | (2.65) |
Die naturwissenschaftlichen Kompetenzen variieren je nach Sprachregion.
Die Jugendlichen der Deutschschweiz, der französischen Schweiz und der italienischen Schweiz erzielen Mittelwerte von 518 bzw. 502 und 501 Punkten.
Die Schülerinnen und Schüler in der Deutschschweiz schneiden signifikant besser ab als jene der französischen und italienischen Schweiz. Der Unterschied zwischen der französischen Schweiz und der italienischen Schweiz ist hingegen nicht signifikant.
Auch zwischen den Kantonen sind Leistungsdifferenzen festzustellen, die teilweise erheblich sind (siehe unter Tabellen zum Herunterladen). Die Mittelwerte erstrecken sich von 541 Punkten im Kanton Schaffhausen bis zu 490 Punkten im Kanton Genf, mit einem Abstand von 51 Punkten. Ein Unterschied von 75 Punkten entspricht der Höhe eines Kompetenzniveaus auf der PISA Skala der Naturwissenschaften.
Es ist wichtig, nicht nur das Niveau, sondern auch die Streuung der Leistungen zu berücksichtigen. Die Heterogenität der Resultate ist für viele Schulsysteme, auch in der Schweiz, seit langem eine der Hauptsorgen.
Leistungen in Naturwissenschaften
Streuung im sprachregionalen Vergleich, PISA 2006| | Mittelwert | SE 1) | Perzentil |
| | | | 25% | 75% |
| Schweiz | 513.32 | (1.57) | 449.71 | 578.90 |
| Deutschschweiz | 517.86 | (2.22) | 453.18 | 585.80 |
| Französische Schweiz | 501.76 | (1.05) | 442.01 | 562.47 |
| Italienische Schweiz | 501.27 | (2.65) | 445.03 | 558.55 |

Der Abstand zwischen den 25 Prozent stärksten und den 25 Prozent schwächsten Jugendlichen beträgt in der gesamten Schweiz 129 Punkte. Die höchste Streuung findet sich in der Deutschschweiz (133 Punkte), gefolgt von der französischen Schweiz (120 Punkte) und von der italienischen Schweiz (114 Punkte).

Die Differenzen in der Streuung werden grösser wenn die einzelnen Kantone betrachtet werden (siehe auch unter Tabellen zum Herunterladen). Die Ergebnisse streuen im Kanton Zürich am stärksten und sind im Kanton Jura am homogensten.
Tabellen zum Herunterladen
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Titel |
Periode |
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27 KB |
Leistungen in Naturwissenschaften im kantonalen Vergleich
(su-d-15.03.02-pisa-3.02-2006)
Bundesamt für Statistik BFS
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2006
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28 KB |
Streuung der Leistungen in Naturwissenschaften im kantonalen Vergleich
(su-d-15.03.02-pisa-3.04-2006)
Bundesamt für Statistik BFS
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2006
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25 KB |
Leistungen in Naturwissenschaften im sprachregionalen Vergleich
(su-d-15.03.02-pisa-3.01-2006)
Bundesamt für Statistik BFS
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2006
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25 KB |
Streuung der Leistungen in Naturwissenschaften im sprachregionalen Vergleich
(su-d-15.03.02-pisa-3.03-2006)
Bundesamt für Statistik BFS
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2006
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Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2008