Geschlechterdifferenzen
In der Schweiz schneiden die Jungen in Mathematik besser ab als die Mädchen. Der Abstand beträgt 19 Punkte und ist statistisch signifikant. Er entspricht knapp einem Drittel eines Kompetenzniveaus auf der Skala der Mathematik (ein Kompetenzniveau: 62 Punkte).
Die Geschlechterunterschiede sind in der französischsprachigen Schweiz am grössten und in der italienischen Schweiz am geringsten (21 bzw. 10 Punkte). Die Differenz beträgt in der Deutschschweiz 19 Punkte und unterscheidet sich sehr wenig von jener der französischen Schweiz. In allen Sprachregionen sind die Geschlechterunterschiede statistisch signifikant.
Mathematikleistung nach Geschlecht
Mittelwerte nach Geschlecht im sprachregionalen Vergleich, PISA 2006| | Mittelwerte |
| | Alle Schülerinnen und Schüler | Jungen | Mädchen | Differenz (J-M) |
| Schweiz | 532.98 | 542.45 | 523.40 | 19.05 |
| Deutschschweiz | 535.05 | 544.36 | 525.54 | 18.83 |
| Französische Schweiz | 528.47 | 538.97 | 518.10 | 20.86 |
| Italienische Schweiz | 522.55 | 527.64 | 517.53 | 10.11 |

Die Leistungsdifferenzen zwischen Jungen und Mädchen variieren erheblich je nach Kanton (siehe auch unter
Tabellen zum Herunterladen). Sie reichen von 29 Punkten in den Kantonen Basel-Land und Schaffhausen (zirka ein halbes Kompetenzniveau) bis zu geringfügigen 4 Punkten im Kanton Thurgau. Der Kanton Thurgau zeigt gleichzeitig einen Mittelwert, der über dem schweizerischen Durchschnitt liegt, und eine grosse Homogenität der Leistungen zwischen den Geschlechtern.
In anderen Kantonen – z.B. Schaffhausen und Freiburg (französischsprachiger Teil) – gehen höhere Leistungen mit einer geringeren Homogenität der Ergebnisse einher.
Tabellen zum Herunterladen
| Dok. |
Titel |
Periode |
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29 KB |
Mathematikleistung nach Geschlecht im kantonalen Vergleich
(su-d-15.03.02-pisa-2.08-2006)
Bundesamt für Statistik BFS
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2006
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26 KB |
Mathematikleistung nach Geschlecht im sprachregionale Vergleich
(su-d-15.03.02-pisa-2.07-2006)
Bundesamt für Statistik BFS
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2006
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Zuletzt aktualisiert am: 03.12.2008